ist wieder am Start ... und zeigt Fotos von 1992 bis heute

Nach einer längeren Pause ist CRAZYMoon endlich wieder da. Dieses Mal nicht mit Politik oder Kunst, sondern Fotos. Von der Idee bis zur Umsetzung der Website hat es ja lange gedauert. Eine Fotoseite wollte ich schon immer haben. Nun ist sie da, mit den gesammelten Werken aus 23 Jahren.

ACHTUNG ..... man muß den nachfolgenden Text nicht vorher lesen. Man kann auch gleich zur Gesamtübersicht oder zu den Themenseiten wechseln.

"Fotografieren ist eine Wissenschaft für sich - Frauen können das nicht."
So hieß es früher. Küche, Kinder, Kirche - da war kein Platz für einen Fotoapparat. Vatti machte die Fotos für das Familienalbum.

Meine erste Kamera
kaufte ich 1992: eine gebrauchte Mamiya Sekor. Flog nach Singapur und Bali. In Singapur bei den günstigen Objektiven zugeschlagen und die ersten Fotos gemacht. In Bali gab es dann Landschaft, Blumen und Menschen satt. So für den Anfang war das ganz schön. Zu Hause lag der Apparat erst mal im Schrank. Filme und Abzüge waren ja nicht billig.

Von analog zu digital
Mit einer Olympus IS 1000 flog ich 1993/94 nach Florida, New York und Washington. Kurze Zeit später stieg ich auf die Canon EOS 300 SRL um. Die Casio QV-3500EX war nur eine Zwischenlösung. Die Kompakt- Kamera gefiel mir nicht, ich wollte eine Sucherkamera. 1996 kam die Canon 300D SRL. Digital - das Zauberwort. Und damit veränderte sich alles. Sonntags morgens zum Stausee und mal locker 275 Aufnahmen machen - kein Problem. Es kostete ja nichts, eventuell eine größere Festplatte. So sammelten sich in kurzer Zeit eine Menge Aufnahmen an. Mit den digitalen Kameras kam auch die Fotobearbeitung am Computer, die einen ganz schön viel Zeit kostet. Nach EOS 20D, 30D und 40D bin ich 2009 bei der 50D angekommen, und werde wohl auch dabei bleiben.

Ruinen und Verfall
Im Internet sahen wir zufällig Fotos von den Beelitzer Heilanstalten. Das muß so 2010 gewesen sein. Die Liebe zu Ruinen und Verfall erwachte wieder. Blumen und Landschaften konnten mit rotten places nicht wirklich konkurrieren.
2011 machten wir uns auf den Weg: Harz, Berlin, Brandenburg. Es war angstrengend, aber toll. Die Ausbeute der 10 Tage ist unter Lost Places zu finden. Recherchen ergaben später, dass es bei uns im Ruhrgebiet kaum noch zugängliche Gebäude gibt. Alles abgerissen oder eingezäunt. Deutschland eben. So ist Belgien in den Fokus geraten, das Eldorado der FotografInnen. Wenn es nicht so weit weg wäre.

Ausführlichere Infos zu den einzelnen Aufnahmeorten gibt es unter den entsprechenden Rubriken. Wer die nicht lesen möchte, der kann direkt zur Gesamtübersicht gehen.

Kommentare zu den Fotos - positiv oder negativ - sind jederzeit willkommen, wenn sie im Rahmen der Nettikette bleiben.

An dieser Stelle möchte ich noch den Designern von Responsive Image Gallery, Codrop Post und selfhtml.wiki für die tollen Design-Vorlagen und Tutorials danken, ohne die diese website nie was geworden wäre. Und einen ganz besonderen Dank an Nena N., die diese Vorlagen entdeckt hat und mir mit Rat und Tat so lange zur Seite stand, bis ich CSS einigermaßen verstanden hatte.

... und nun viel Spaß ...